Ensembles

 


Marc Kilchenmann

 

Ensemble Antipodes

Das Ensemble Antipodes wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, die klassische Literatur für Oktett (Streichquintett, Klarinette, Fagott, Horn) zu erforschen. Schon 1997 wurde das Ensemble als Gewinner des MGB-Kammermusikpreises nach Mailand, Paris und New York eingeladen. Seitdem wurde – geografisch wie repertoiremässig – ein langer Weg zurückgelegt: Zwischen Seuzach und Seoul konnte sich das Ensemble Antipodes in den unterschiedlichsten Formationen präsentieren.

Neben der Pflege des klassischen Repertoires legen wir höchsten Wert auf Musik von heute. In der Interaktion mit Komponisten ermöglichen wir die Klassiker von morgen. So fand 2001 erstmals das Komponistenatelier Romainmôtier statt, wo 5 Komponisten eigens dafür komponierte Werke mit uns erarbeiteten.

Als bisherigen Höhepunkt wurde das Ensemble Antipodes 2006 zum ersten "Ensemble in Residence" der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik IGNM gewählt. Das Ensemble Antipodes erhielt zahlreiche Einladungen an bedeutende Festivals u.a. die World New Music Days in Luxemburg, Hong Kong, Zagreb und Stuttgart.

Zwischen diesen beiden Extremen der zeitgenössischen Musik und authentischer Aufführungspraxis richten wir unser Bestreben auf unwiderstehliche, unvergessliche Konzerte..
www.ensemble-antipodes.ch

La Strimpellata Bern

Das Kammerensemble aus zehn bekannten Musikerinnen und Musikern wurde 1988 gegründet und widmet sich einem breiten stilistischen Kammermusik-Repertoire in unterschiedlichen Besetzungen, vom Solo über Duo, Terzett, Quartett und Quintett bis zum Dezett.

Im Zentrum stehen die grossen Kammermusikwerke für Streicher und Bläser aus Klassik und Romantik. Mit gleicher Intensität und Kompetenz interpretiert La Strimpellata Bern auch heraus­ragende Kompositionen des 20. Jahrhunderts.

So hat das Ensemble viel beachtete Hommage-Konzerte mit Werken von Hanns Eisler, Sándor Veress und Albert Moeschinger veran­staltet und in Porträt-Konzerten das Schaffen der Komponistinnen Louise Farrenc, Geneviève Calame und Frangis Ali-Sade vorgestellt.

Seit 2005 konzertiert das Ensemble regelmässig mit einer eigenen Konzertreihe im Zunftsaal des Restaurant zu Webern in Bern.

Orpheus Bläserquintett

Das Orpheus Quintett Basel wurde im Frühjahr 1986 gegründet. Von Anfang an ist es das erklärte Ziel des Ensembles, nicht nur das klassische Quintettrepertoire zu zelebrieren, sondern in thematischen Programmen und kommentierten Konzerten selten gespielte Werke in einem angemessenen Kontext zu präsentieren. Dabei wird stets eine Balance zwischen informativem Anspruch und ästhetischem Wert gesucht (d.h. eine Aufführung von Werken mit offensichtlich minderer musikalischer Qualität kann im Rahmen einer Dokumentation durchaus gerechtfertigt sein).

Es entstehen Konzertprogramme zu Themen wie "November", "Groupe des Six", "Humor", oder "Milhaud – Mozart".

Obige Arbeitshaltung führt zwangsläufig zu einer forcierten Erweiterung des Repertoires und in der Folge zu intensiver Zusammenarbeit mit Musikwissenschaftlern und Komponisten. Christoph Neidhöfer, Balz Trümpy, Daniel Weissberg, Urs Peter Schneider, Gerald Bennett und Jean-Jacques Dünki komponieren Werke für das Orpheus Quintett.

Seit 2003 befindet sich das Orpheus Quintett im Dornröschenschlaf. Für Jubiläumskonzerte zu 100. Geburtstagen – wie 2006 zu Ehren Hermann Meiers - lässt sich das Quintett aber gerne wach küssen.

basel sinfonietta

Die basel sinfonietta wurde 1980 von jungen Musikerinnen und Musikern ins Leben gerufen mit dem Ziel, zeitgenössische Musik, Unbekanntes sowie bekannte Werke in neuen Zusammenhängen einem Publikum zu vermitteln, das sich offen zeigt für ungewöhnliche und experimentelle Klänge.

Mit diesem Blick auf das Unkonventionelle und Provokative hat sich die basel sinfonietta als grosses Sinfonieorchester international einen Namen geschaffen. Das Orchester verwirklichte in seiner Geschichte neben traditionellen Sinfoniekonzerten zahlreiche grenzüberschreitende Produktionen im Bereich Jazz, Tanz, Performance sowie diverse Stummfilm- und Multimediaprojekte. Zudem erteilt das Orchester regelmässig Kompositionsaufträge.

Die Mitglieder der basel sinfonietta sind Berufsmusikerinnen und -musiker. Neben der Orchesterarbeit, etwa 100 Arbeitstage pro Saison, sind sie als freie Musikerinnen und Musiker in zahlreichen Ensembles und Kammermusikformationen tätig. Die einzigartige musikalische Motivation wurzelt in der Mitbestimmung der Musikerinnen und Musiker in wesentlichen Belangen – künstlerisch wie organisatorisch.

Für ihre Projekte verpflichtet die basel sinfonietta nach Projekt mit mehr als 100 Musikerinnen und Musikern - und kann dank ihrer organisatorischen Flexibilität auch aussergewöhnliche Werke realisieren. Aufgrund dieser Beweglichkeit, der Lust am Musizieren und der hohen Einsatzbereitschaft der Musikerinnen und Musiker arbeiten namhafte Komponistinnen und Komponisten, Dirigentinnen und Dirigenten wie auch Solistinnen und Solisten gerne und erfolgreich mit der basel sinfonietta zusammen.

Die basel sinfonietta erarbeitet jährlich fünf bis sechs Eigenproduktionen, die sie als Konzertveranstalterin in Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern in der ganzen Schweiz wie auch im benachbarten Ausland aufführt. Einladungen an zahlreiche Festivals im In- und Ausland belegen, dass die basel sinfonietta ein innovatives Element der schweizerischen Kulturlandschaft ist.


www.baselsinfonietta.ch

 

 

 

 

 

 

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